Luftaufnahme einer Waldlandschaft

Die Suchmaschine für Umwelt- & Naturschutz-Wissen

Ständig in Bewegung – Wo werden Daten zu Flusspegeln erhoben?

Von Hochwasserschutz bis Schiffsverkehr: Pegel erfüllen viele Funktionen. Bei umwelt.info erfassen wir derzeit gut 5.000 Pegeldaten aus Behörden und Zivilgesellschaft, darunter die älteste Pegelmessstelle Deutschlands.

Ein zufällig ausgewähltes Suchergebnis:

Wasserhaushalt Hamburg

Rasterkarten zum Wasserhaushalt, bzw. zur Grundwasserneubildung, berechnet mit mGROWA (FZ Jülich, 2021). Im Webdienst werden 6 Layer gezeigt: - Grundwasserneubildung des hydrolog. Jahres 2019 [Min] - Grundwasserneubildung des hydrolog. Jahres 2008 [Max] - mittlere jährliche Grundwasserneubildung (1991 - 2019) - mittlere jährliche Grundwasserneubildung (1961 - 1990, Klimareferenzperiode) - Direktabfluss Mittlere Rate (1991-2020) - Tatsächliche Verdunstung Mittlere Rate (1991-2020) Beschreibung: Etwa ein Viertel des Niederschlags gelangt in Hamburg über den Boden ins Grundwasser und bildet damit einen erheblichen Anteil unserer täglichen Wasserversorgung und ist ökologische Grundlage für die Vegetation und den Boden als Wasserspeicher. Der übrige Niederschlag wird im Wesentlichen durch Verdunstung und Abfluss ins Sielnetz und in die Gewässer bestimmt. Aktuell werden pro Jahr bei durchschnittlichen Niederschlägen (etwa 770 mm pro Jahr) 136 Millionen Kubikmeter (m³) Grundwasser auf Hamburger Gebiet neu gebildet. Im Trockenjahr 2019 waren es nur 75 Millionen m³, was sich in stark fallenden Grundwasserständen, fehlender Bodenfeuchte und sich durch teilweises Trockenfallen von Gewässern für Tier und Pflanze als Trockenstress auswirkte. Auf die Beobachtung der Entwicklung der Grundwasserneubildung kommt deshalb in Zeiten des Klimawandels besondere Bedeutung zu. Neben klimatischen Veränderungen ist deshalb ein ausgefeiltes Flächen- und Ressourcenmanagement nötig, um der wachsenden urbanen Versiegelung und dem steigenden Wasserverbrauch mit Strategien und Maßnahmen hin zu einem naturnahen Wasserhaushalt entgegenzuwirken. Datengrundlagen und Methodik: Grundlage für die Berechnung und Darstellung von flächen- und zeitlich differenzierten Rasterkarten der verschiedenen Wasserhaushaltskomponenten ist das rasterzellenbasierte Wasserhaushaltsmodell mGROWA des Forschungszentrums Jülich. In mGROWA wurden zunächst standortbezogen auf Basis der jeweiligen Niederschlagsmengen und klimatischen Einflussgrößen die tatsächliche Verdunstung und der Gesamtabfluss in täglicher Auflösung mit einer Zellengröße von 25 x 25 m berechnet. Die berechneten Tageswerte wurden nachfolgend auf langjährig, jährliche und monatliche Zeiträume aggregiert. Danach wurde der Gesamtabfluss auf Basis der Standorteigenschaften in verschiedene Abflusskomponenten aufgeteilt. In der Datenzusammenstellung sind neben den Rasterkarten der potentiellen und tatsächlichen Verdunstung, des Gesamtabflusses und der Standorteigenschaften die Rasterkarten der Abflusskomponenten urbaner Direktabfluss, Sickerwasserrate, Zwischen- und Dränageabflüsse, sowie letztendlich die Grundwasserneubildung enthalten. Im Folgenden dargestellt werden auszugsweise die Karten zum mittleren langjährigen Mittel 1961-1990 (Klimareferenzperiode) und 1991-2019, das Nassjahr 2008 mit sehr großer und das Trockenjahr 2019 mit sehr geringer Neubildung.

Schlagwörter in diesem Ergebnis:

Aktuelle Veranstaltungen

Bei folgenden Terminen können Sie mit dem Team von umwelt.info ins Gespräch kommen.
  • Veranstaltung: Infrastruktur digital planen und bauen 4.0. Datum: 01.09.2026. Ort: Gießen.

    Ort: Gießen

    Infrastruktur digital planen und bauen 4.0

    Der Kongress findet 2026 unter dem Motto "Bessere Daten. Bessere Entscheidungen. Bessere Infrastruktur." statt. Das Programm dreht sich rund um Digitales Planen und Bauen von Infrastruktur, BIM in Forschung und Praxis. Der Kongress wird von der Technischen Hochschule Mittelhessen und der TransMIT GmbH in Kooperation mit der Deutschen Bahn veranstaltet.

    Weiterlesen : Infrastruktur digital planen und bauen 4.0
  • Veranstaltung: DatenDialog. Datum: 11.09.2026. Ort: Leipzig.

    Ort: Leipzig

    DatenDialog

    Der DatenDialog ist ein kollaboratives Veranstaltungsformat, das die Bertelsmann Stiftung und CorrelAid e.V. gemeinsam durchführen. Wir freuen uns mit Personen mit unterschiedlicher (Daten-)Expertise in den Austausch zu kommen und an einer konkreten Fragestellung zu arbeiten.

    Weiterlesen : DatenDialog
  • Veranstaltung: 3. übergreifendes Netzwerktreffen NeDUNa. Datum: 24.09.2026. Ort: Online.

    Ort: Online

    Uhrzeit: 13:00–15:00 Uhr

    3. übergreifendes Netzwerktreffen NeDUNa

    Das Netzwerk Daten für Umwelt und Naturschutz (NeDUNa) ist ein Beteiligungsformat des Nationalen Zentrums für Umwelt- und Naturschutzinformationen für Datenbereitstellende und Open-Data-Engagierte.

    NeDUNa trifft sich halbjährlich online, um miteinander in den Austausch zu kommen und die Produkte der Arbeitsgruppen zu feiern.

    Sie sind noch nicht teil unseres Netzwerks? Dann melden Sie sich an!

    Weiterlesen : 3. übergreifendes Netzwerktreffen NeDUNa

Umwelt- und Naturschutzdaten auf einen Blick

Wir wollen alle: Als Nationales Zentrum für Umwelt- und Naturschutzinformationen am Umweltbundesamt wollen wir mit umwelt.info zentral Daten und Informationen auffindbar machen. Deshalb sollen Nutzende alle Daten und Informationen aus dem Bereich Umwelt- und Naturschutz mithilfe von umwelt.info finden. An dieser Stelle sehen Sie, wie viele Datensätze, Datenquellen und Datenanbieter über unser Portal bisher gefunden werden können. Nutzende finden auf umwelt.info die Metadaten der Datenquellen, die wir über technische Schnittstellen übernehmen können (sogenanntes Harvesting). Sind die Metadaten nicht verfügbar, erstellen wir aus den angebotenen Inhalten strukturierte Metadaten (sogenanntes Scraping). Wir veröffentlichen außerdem unsere insgesamten Seitenabrufe, aufaddiert seit dem Launch im Juni 2024 und aufgezeichnet seit 2025.